Pressemitteilung – Seite ohne Rassismus

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Ein Siegel für Webseitenbetreiber, die sich erfolgreich 
im Netz gegen Rassismus positionieren wollen.

Ras·sis·mus – Substantiv [der]

die Ansicht, dass Menschen einer bestimmten Rasse weniger wert sind als andere, und dass ihre politische und soziale Unterdrückung deshalb gerechtfertigt ist.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist wie die Bundesrepublik: bunt. Rechtsorientierten jeder Art, insbesondere Rechtsextremisten ist das ein Dorn im Auge. Sie glauben, nur wer weiße Haut und arische Vorfahren hat, könne ein „richtiger“ Deutscher sein. Das ist Rassismus.

Rassismus findet sich überall, im Alltag, in der Geschichte, in der Politik und sicherlich auch manchmal im eigenen Kopf. Denn Rassismus kann bequem sein.
Man kann sich mit ihm ganz einfach die Welt erklären oder sich selbst über andere Menschen stellen. Rassismus zeigt sich zum Beispiel in privaten Vorurteilen, in staatlicher Diskriminierung, in Gewalttaten oder – im extremsten Fall – in Völkermord. Politisch kann Rassismus sehr nützlich sein, um Herrschaftsverhältnisse zu begründen und Menschen für seine Zwecke zu mobilisieren.

Sätze wie „Alle Türken stinken“ oder „Alle Deutschen sind fleißig“ sind rassistisch.

Hierzulande wird (anders als etwa in Frankreich oder Großbritannien) statt von „Rassismus“ oft von „Ausländerfeindlichkeit“ oder „Fremdenfeindlichkeit“ gesprochen. Diese beiden Begriffe aber sind unpräzise: Deutsche Rechtsextremisten haben zum Beispiel nichts gegen blonde Schweden, wohl aber etwas gegen dunkelhäutige Deutsche – obwohl der eine fremd ist und der andere überhaupt kein Ausländer.
Rassismus dient als Sicherheitsventil gegen ein Katastrophengefühl und scheint für die Wiederherstellung der Selbstachtung zu sorgen, zumal er sich gegen einen leicht erreichbaren und wenig gefährlichen Feind im eigenen Land richtet und nicht gegen einen achtenswerten Feind jenseits der nationalen Grenzen.

Dieser Rassismus nimmt grade im Zeitalter der Sozialen Medien und dem Internet überhand. Vielfach wird in der Anonymität des WorldWideWeb unbedacht rassistisches geäußert, ohne sich viel Gedanken über die Aussage zu machen.

Diesem Rassismus möchte das Siegel „Seite ohne Rassismus“ entgegenwirken.

Matthias Seeba-Gomille möchte sich das nicht mehr länger ansehen und unwidersprochen im Raum stehen lassen und hat die Initiative „Seite ohne Rassismus“ gegründet, weil die derzeitigen Umstände einfach nicht mehr zum Lachen sind, sondern eher Sorgenfalten verursachen.

„Ich möchte mit dem Siegel ein positives Signal senden“, so Seeba-Gomille, um sich im digitalen Raum gegen Rassismus zu positionieren. Seiner Meinung nach fehlt es zunehmend an der Selbstverständlichkeit, sich gegen Rassismus und Diskriminierung zu positionieren – unabhängig welchem politischen Spektrum man nun zugeordnet wird und welche politische Meinung man hat.

„In einer freiheitlich-demokratischen und aufgeklärten Gesellschaft, die wir ja sind und auch sein wollen, darf Rassismus einfach keinen Platz haben“, so Seeba-Gomille. Seiner Meinung nach versperrt aktuell sicherlich die nicht ganz einfache Geflüchtetenthematik und der öffentliche Umgang damit den Weg zum gesellschaftlichen Konsens der Menschlichkeit. Debatten werden oft nur noch populistisch und viel zu emotional geführt. Diesem Umstand möchte er gerne entgegenwirken.

Matthias Seeba-Gomille hat sich zusammen mit Partnern wie „Zuerst denken, dann klicken“ und den „Sozialhelden“ im Vorfeld ausgetauscht und dann dieses Siegel und die Initiative „Seite ohne Rassismus“ ins Leben gerufen.
Ähnlich einer Netiquette soll das Siegel, eingebunden in eine Webseite, eine Selbstverpflichtung sein, rassistischen Äußerungen aktiv zu widersprechen und diese auf der eigenen Seite nicht zu dulden.

Private Nutzer von Sozialen Netzwerken und Webseiten und als gemeinnützig anerkannte Vereine und Unternehmen können sich das Siegel kostenlos auf der Homepage www-seite-gegen-rassismus.de herunterladen und es in ihre Seite einfügen, um somit ein eindeutiges Zeichen zu setzen.

Andere Firmen, Institutionen, Vereine und Gesellschaften können das Siegel gegen Zahlung einer geringen Nutzungsgebühr in Ihre Webseiten und Internetauftritte einbauen und somit Zeichen setzen.
Für die eingegangenen Jahresgebühren werden in Zukunft und mit Hilfe der Partner Informationsmaterialien erstellt, Workshops, Vorträge und vieles mehr zum Thema Rassismus veranstaltet.

Kontakt und weitere Informationen:
Webseite: www.seite-ohne-rassismus.de
E-Mail: info@seite-ohne-rassismus.de

Facebook: facebook.com/seiteohnerassismus
Twitter: www.twitter.com/S_o_Rassismus

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Mit freundlicher Unterstützung von Feinkost – Agentur für kommunizierende Werbung.